emo-druck

 
10.05.2010 |  Schlafstörungen

Was kann man gegen Schlafstörungen tun?
Eines ist ganz wichtig: Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Je mehr man schlafen will, desto unwahrscheinlicher stellt sich der Schlaf ein. Der häufigste Grund für Schlafstörungen sind Anspannungen und das Gefühl, seine Gedanken nicht loslassen zu können. Diese Schlafstörungen lassen sich auf verschiedene Weise behandeln. Im Vordergrund steht dabei immer, dass man wieder zu einem erholsamen Schlaf findet:

Methoden zur Reduktion der nächtlichen Grübelei
Kreisen die Gedanken im Kopf, ist es oft hilfreich, unangenehme Gedanken durch schöne Gedanken auszutauschen und so zu einer Entspannung und damit zum wohlverdienten Einschlafen zu finden. Eine Vielzahl an Tipps von Betroffenen finden Sie zusammengestellt in einer Broschüre, die Sie auf der rechten Leiste downloaden können.

Einhalten der Schlafhygiene
Eine Vielzahl von Faktoren kann das Schlafen beeinflussen. Werden bestimmte Regeln und Verhaltensweisen, zusammengefasst als Schlafhygiene, eingehalten, findet der Körper schneller wieder zu einem guten und erholsamen Schlaf. Eine Zusammenstellung der Regeln finden Sie unter Schlafhygiene.

Entspannung
Schlafstörungen entwickeln sich häufig über einen längeren Zeitraum. Ebenso kann es eine ganze Weile dauern, bis man wieder zu einem Gesunden Schlaf findet. Viele Krankenkassen haben die Problematik bei Schlafstörungen erkannt und bieten gezielte Entspannungskurse an. Auch bei Volkshochschulen oder im örtlichen Sportverein kann man sich nach Entspannungskursen erkundigen. Mittlerweile werden auch Schlafschulen angeboten.

Medikamentöse Hilfe
Je mehr man schlafen will, desto unwahrscheinlicher stellt sich der Schlaf ein. Durch die Schlafstörungen ist man am Folgetag gereizt und unruhig, es fällt einem noch schwerer, mit den Belastungen fertig zu werden. Abends stellt sich die Angst vor erneuter Schlaflosigkeit ein. Setzt man sich jetzt selber unter Druck, unbedingt schlafen zu müssen, fällt das Einschlafen umso schwerer. An einem solchen Punkt kann es durchaus sinnvoll sein, mit einem beruhigenden Einschlafmittel diesen belastenden Kreislauf zu durchbrechen und die Folgenächte entspannter anzugehen.

Schlafprobleme sind individuell. Nur beim Arzt und in der Apotheke erhalten Sie die fachkundige Beratung, wenn es um die Auswahl des für Sie passenden Einschlafmittels geht. Arzneimittel aus Ihrer Apotheke unterliegen einer ständigen Kontrolle und garantieren eine stets gleich bleibende Zusammensetzung der Wirkstoffe. Besondere Herstellungsverfahren gewährleisten, dass die Inhaltsstoffe ihre volle Wirkung entfalten können.

Bei Unruhe und Nervosität am Tag sind pflanzliche Präparate Mittel der ersten Wahl. Sie wirken beruhigend und machen gleichzeitig nicht müde. Bei Einschlafstörungen empfehlen sich pflanzliche Arzneimittel mit höherer Konzentration der Wirkstoffe. Bei akuten Schlafstörungen werden chemische Wirkstoffe empfohlen, die schnell wirken und von der Wirkdauer so eingestellt sind, dass Sie am nächsten Morgen im Allgemeinen nicht müde sind (z.B. Diphenhydramin). Dauern die Beschwerden länger als 2 Wochen an oder verschlimmern sie sich, muss ein Arzt aufgesucht werden, da Ursachen vorliegen können, die nur der Arzt behandeln kann.





 
----------------------------------------------------------------------------------------------------
  zurück zur Übersicht

 

 

 

© Apobaer
druck-footer
Bären Apotheke Tettnang • Bärenplatz 5
Tel. 07542/5393-30 • e-mail: info@apobaer.de